Der Blick ins Licht
Autor: Matthias Rhett Mittler
Der Hoffnungslosigkeit schlägt nun die Stunde.
Der Raum erstrahlt in silberweiß.
Des Lichtes Farbe raubt das Wort dem Munde.
Die Welt pastell erscheint, auf ihr Geheiß.
Unwissend, daß sie Leben spendet,
Seen mit Gezeiten ziert,
Unvollendetes vollendet,
Blinde aus dem Dunkel führt,
Steht sie im Bild, daß Augen malten,
Bisher mit grauem Pinselstrich
Und bannt den Blick, der vorher irrte,
Ganz und gar und nur auf sich.
Lawinen, die, wie losgetreten,
Das Tal erstürmen voller Macht,
Drohen dem Geiste mit Versehrtheit,
Der da wanderte bei Nacht.
Unfrei durch der Wirren Klammer
Durch Dunst erschwert, die klare Sicht,
Sucht er Formen zu erkennen,
In diesem wunderschönen Licht.
Unwissend sie um ihre Gabe,
Unwissend er um die Kontur,
Entschwindet sie aus dem Gemälde,
Erinnerung an Glanz bleibt nur.
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